Häufige Fragen

Was muss ich für eine Hüft-OP ins Krankenhaus mitnehmen?

Wichtig sind Versicherungskarte, Einweisung, Medikamentenliste, bequeme Kleidung, rutschfeste Schuhe, Hygieneartikel und alle aktuellen Befunde. Wertsachen sollten möglichst zu Hause bleiben.

Brauche ich Gehstützen schon bei der Aufnahme?

Das ist oft sinnvoll. Manche Patienten bringen Gehstützen schon mit, andere erhalten sie ueber Klinik oder Sanitaetshaus. Klären Sie das vorab.

Welche Kleidung ist nach der Hüft-OP praktisch?

Am besten weite, bequeme Kleidung, die sich leicht an- und ausziehen laesst. Rutschfeste, geschlossene Schuhe sind wichtiger als offene Hausschuhe.

Soll ich Wertsachen mitnehmen?

Moeglichst nicht. Schmuck, grosse Bargeldbetraege und andere Wertgegenstaende sollten Sie nach Moeglichkeit zu Hause lassen.

Wann sollte ich die Tasche packen?

Packen Sie idealerweise ein bis zwei Tage vor der Aufnahme. So bleibt genug Zeit, fehlende Dinge zu besorgen oder Unterlagen zu ergänzen.

Hüft-OP Packliste – Was muss mit ins Krankenhaus?

Die Tasche fuer die Klinik muss nicht gross sein. Sie sollte aber die richtigen Dinge enthalten.

Fachlich geprueft

Dieser Beitrag wurde medizinisch durch Dr. Michael Matz geprueft und am 3. Juli 2026 veroeffentlicht. Er soll Patienten vor einer Hueft-OP eine wirklich nutzbare Packliste geben.

Vorbereitung auf die Hüft-OP

Vor einer Hüftprothesen-Operation taucht fast immer dieselbe praktische Frage auf: Was muss eigentlich mit in die Klinik? Wer zu viel einpackt, trägt unnötig Ballast mit sich herum. Wer wichtige Dinge vergisst, produziert vermeidbaren Stress bei Aufnahme, Station oder Entlassung. Mit einer klaren Packliste vermeiden Sie genau das.

Die wichtigsten Unterlagen zuerst

Am wichtigsten sind nicht Kleidung oder Technik, sondern Ihre Unterlagen. Ohne sie wird die Aufnahme schnell unruhig. Legen Sie deshalb alles gesammelt in eine Mappe oder in ein separates Dokumentenfach.

Pflicht-Unterlagen

Versicherungskarte, Einweisung, Personalausweis und alle Formulare, die Sie von Klinik oder Praxis erhalten haben.

Medizinische Unterlagen

Aktuelle Befunde, Röntgenbilder, Medikamentenliste, Allergiepass und Arztbriefe, falls vorhanden.

Notfallkontakte

Telefonnummern von Angehörigen, Hausarzt und wichtigen Kontaktpersonen am besten auch auf Papier notieren.

Fragenliste

Offene Fragen zu Narkose, Reha oder Medikamentenpausen sollten Sie vor der Aufnahme schon notiert haben.

Welche Kleidung ist wirklich sinnvoll?

Nach einer Hüft-OP ist Beweglichkeit am Anfang eingeschränkt. Deshalb ist praktische Kleidung wichtiger als „normale“ Alltagskleidung. Weite Hosen, T-Shirts oder Oberteile ohne komplizierte Knopfleisten und bequeme Unterwäsche machen den Alltag auf Station deutlich leichter.

Besonders wichtig sind rutschfeste, geschlossene Schuhe. Offene Schlappen sehen zwar bequem aus, sind mit Gehstützen aber oft die schlechtere Wahl. Dazu kommen ein Bademantel oder eine leichte Jacke für den Stationsalltag sowie Kleidung für die Entlassung, die sich gut im Sitzen anziehen lässt.

Hygiene, Brille, Handy: die typischen Alltagsdinge

Viele Patienten denken zuerst an die großen Themen und vergessen dann die kleinen Dinge, die im Alltag auf Station sofort auffallen. Nehmen Sie deshalb eine kompakte Grundausstattung mit: Zahnbuerste, Zahnpasta, Duschgel, Gesichtscreme, Deo, eventuell Lippenpflege und Taschentücher.

Wenn Sie Brille, Hörgerät oder Prothese tragen, gehören auch passende Etuis, Ladegeräte oder Ersatzmaterialien dazu. Das Handy mit Ladekabel ist selbstverständlich, idealerweise mit einem ausreichend langen Kabel. Große Technikmengen oder mehrere Geräte brauchen die meisten Patienten hingegen nicht.

Was Sie besser nicht mitnehmen sollten

Nicht alles, was zu Hause wichtig wirkt, ist im Krankenhaus sinnvoll. Groessere Bargeldbetraege, Schmuck, hochwertige Uhren oder andere Wertgegenstaende sollten Sie moeglichst zu Hause lassen. Auch zu viele Kleidungsstuecke, mehrere Taschen oder sperrige Gegenstaende machen den Aufenthalt eher unpraktisch.

Falls Sie Medikamente mitbringen, tun Sie das nicht lose in verschiedenen Packungen. Besser ist eine vollständige Liste und bei Bedarf die Originalpackungen in einer klar sortierten Tasche. Welche Medikamente in der Klinik weitergenommen werden, wird vor Ort abgestimmt.

Die kompakte Klinik-Packliste auf einen Blick

Wenn Sie nur eine Liste abhaken wollen, reichen diese Punkte meist vollkommen aus.

  • Dokumente

    Versicherungskarte, Einweisung, Medikamentenliste, Befunde, Allergiepass, Kontaktliste.

  • Kleidung

    Weite Kleidung, Unterwäsche, Socken, bequeme Sachen fuer die Entlassung und rutschfeste geschlossene Schuhe.

  • Hygiene

    Zahnbuerste, Zahnpasta, Duschgel, Deo, Creme, Taschentuecher, eventuell Brillen- oder Hoergeraet-Zubehoer.

  • Praktisches

    Handy, Ladekabel, eventuell kleines Buch oder Kopfhoerer, aber nur das, was Sie wirklich nutzen.

Was viele Patienten zusätzlich vorab klären sollten

Nicht alles gehört in die Tasche. Manche Punkte sollten Sie vorher organisieren: Wer bringt Sie zur Klinik oder holt Sie ab? Sind Gehstützen bereits organisiert? Ist zu Hause alles vorbereitet, damit die Rückkehr nach Klinik oder Reha nicht hektisch wird? Diese organisatorischen Fragen sind oft wichtiger als die letzte zusätzliche Tasche.

Wenn Sie diese Packliste mit der allgemeinen OP-Vorbereitung kombinieren, gehen Sie deutlich entspannter in die Aufnahme. Genau darum geht es: weniger Unsicherheit, weniger Suchstress, mehr Klarheit vor dem Eingriff.

Dr. Michael Matz in seiner Praxis

Ihr Experte: Dr. Michael Matz

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Über 2.000 Eingriffe. Spezialisiert auf minimalinvasive Hüft- und Knieendoprothetik nach der Röttinger-Methode.

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