Dr. Michael Matz · Facharzt für Orthopädie
Arthrosetherapie München – Gelenkschmerzen behandeln
Von Physiotherapie bis Gelenkersatz: individuelle Behandlung je nach Stadium Ihrer Arthrose.
Die Seite erklärt klar, dass zunächst Physiotherapie, Injektionen und Denervierung ausgeschöpft werden.
Patienten suchen oft keinen allgemeinen Arthrose-Text, sondern die Frage: Wer hilft mir hier vor Ort bei meiner konkreten Situation?
Wer mit konservativen Maßnahmen nicht mehr weiterkommt, wird direkt zu Knie- und Hüft-Themen weitergeführt.
Diese Seite ordnet konservative und operative Behandlung bewusst als Stufenkonzept ein. Sie wurde fachlich durch Dr. Michael Matz geprueft und zuletzt am 3. Juli 2026 inhaltlich ueberarbeitet.
Was ist Arthrose?
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Dabei wird der schützende Knorpel, der die Gelenkflächen überzieht, zunehmend abgebaut. Ohne diese Pufferschicht reiben die Knochen aufeinander – es kommt zu Schmerzen, Entzündungen und zunehmender Bewegungseinschränkung.
Arthrose betrifft am häufigsten das Kniegelenk (Gonarthrose) und das Hüftgelenk (Coxarthrose), kann aber auch andere Gelenke befallen. Die Ursachen sind vielfältig: Alter, genetische Veranlagung, Übergewicht, Fehlstellungen, Verletzungen und Überlastung spielen alle eine Rolle.
Wichtig zu verstehen: Arthrose ist nicht heilbar – der verlorene Knorpel wächst nicht nach. Aber die Beschwerden lassen sich wirksam behandeln, und das Fortschreiten kann verlangsamt werden.
Unser 4-Stufen-Konzept
Wir behandeln Arthrose nach einem bewährten Stufenkonzept. Jede Stufe wird ausgeschöpft, bevor die nächste in Betracht gezogen wird. Das Ziel: So viel konservative Therapie wie möglich, so wenig Operation wie nötig.
Stufe 1: Physiotherapie und Lebensstil
Die Basis jeder Arthrosetherapie ist Bewegung – gezielt und regelmäßig. Physiotherapie stärkt die gelenkumgebende Muskulatur, verbessert die Beweglichkeit und reduziert Schmerzen. Ergänzend können folgende Maßnahmen helfen:
- Krankengymnastik: Gezielte Übungen zur Stabilisierung und Mobilisation
- Gewichtsreduktion: Jedes Kilogramm weniger entlastet Knie und Hüfte erheblich
- Angepasste Bewegung: Schwimmen, Radfahren, Walking – gelenkschonend und wirksam
- Hilfsmittel: Einlagen, Bandagen, Gehstöcke zur Entlastung
- Wärme- und Kältetherapie: Zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung
Stufe 2: Injektionstherapie
Wenn Physiotherapie allein nicht mehr ausreicht, können gezielte Injektionen ins Gelenk die Beschwerden deutlich lindern:
- Hyaluronsäure: Verbessert die Gelenkschmierung und wirkt als Stoßdämpfer. Die Wirkung hält mehrere Monate an und kann wiederholt werden.
- PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma): Eigenbluttherapie mit konzentriertem Blutplasma, das Wachstumsfaktoren enthält. Diese fördern die Regeneration und hemmen Entzündungen.
- Kortison-Injektionen: Bei akuten Entzündungsschüben wirksam, aber nur kurzfristig und sparsam einzusetzen.
Die Injektionen werden unter sterilen Bedingungen und bei Bedarf unter Ultraschall-Kontrolle durchgeführt, um eine präzise Platzierung zu gewährleisten.
Stufe 3: Radiofrequenz-Denervierung
Die Radiofrequenz-Denervierung (auch Radiofrequenz-Ablation) ist ein innovatives Verfahren zur gezielten Schmerzausschaltung. Dabei werden die schmerzleitenden Nerven am betroffenen Gelenk durch Hitzeeinwirkung verödet – das Gelenk selbst bleibt unberührt.
Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv unter lokaler Betäubung und Bildwandler-Kontrolle. Die Wirkung tritt nach wenigen Tagen ein und hält in der Regel 12–24 Monate an. Die Denervierung ist eine effektive Möglichkeit, eine Prothesenoperation hinauszuzögern oder für Patienten, bei denen eine OP nicht in Frage kommt, eine dauerhafte Schmerzlinderung zu erzielen.
Vorteile der Radiofrequenz-Denervierung:
- Ambulant durchführbar, keine Vollnarkose
- Sofortige Belastbarkeit nach dem Eingriff
- Keine Ausfallzeit
- Wiederholbar bei nachlassender Wirkung
- Geringes Komplikationsrisiko
Stufe 4: Endoprothetik – der Gelenkersatz
Wenn alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind und die Lebensqualität weiterhin stark beeinträchtigt ist, wird der Gelenkersatz zur besten Option. An der Hüfte setzen wir die minimalinvasive Röttinger-Methode ein, am Knie verwenden wir moderne Teil- und Vollprothesen.
Der Übergang von Stufe 3 zu Stufe 4 ist keine Notfallentscheidung. Wir besprechen den richtigen Zeitpunkt gemeinsam – in Ruhe, auf Augenhöhe und mit allen Informationen, die Sie für eine gute Entscheidung brauchen.
Welche Arthrose-Stufe betrifft Sie?
In einem persönlichen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre aktuelle Situation: Wie fortgeschritten ist die Arthrose? Welche Behandlungen haben Sie bereits erhalten? Was sind Ihre Ziele und Erwartungen?
Auf dieser Basis erstellen wir einen individuellen Therapieplan, der genau zu Ihnen passt. Nicht jeder Patient braucht eine Operation – aber jeder Patient verdient die bestmögliche Behandlung.
Die wichtigsten Arthrose-Fragen aus unserem Ratgeber
Diese Seiten schließen die Lücke zwischen früher Arthrose, konservativer Therapie und der Frage, wann ein Gelenkersatz sinnvoll wird.
Die lokale Einordnung fuer Patienten, die nicht nur Wissen, sondern eine echte Entscheidungsorientierung vor Ort suchen.
Zur Entscheidungsseite Wann wird aus Kniearthrose eine Prothesenfrage?Orientierung für Patienten, die konservative Therapie bereits genutzt haben und die OP-Entscheidung besser einordnen wollen.
Zur Kniearthrose-Einordnung Was kann ich selbst gegen Arthrose tun?Lebensstil, Belastungssteuerung, Bewegung und sinnvolle Prävention bei beginnenden Beschwerden.
Zu den Arthrose-Tipps Wenn Arthrose fortgeschritten ist: Hüfte und Knie getrennt prüfenDirekter Weg zu den eigentlichen Leistungsseiten, wenn konservative Optionen nicht mehr ausreichen.
Zu den BehandlungspfadenArthrosetherapie: vom Informationsbedarf zur klaren Empfehlung
Diese Seite ist jetzt stärker auf die reale Nutzerfrage ausgerichtet: Was ist bei meinem Stadium sinnvoll und wann kippt die Situation von konservativ zu operativ? Genau daraus entsteht die Conversion auf die passende Leistungsseite oder den direkten Beratungstermin.
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