Neue Lebensqualität durch künstliche Gelenke

Wie moderner Gelenkersatz das Leben verändern kann – und was Sie nach der Operation erwartet.

Wenn Schmerzen den Alltag bestimmen

Für viele Menschen mit fortgeschrittener Arthrose wird der Alltag zur täglichen Herausforderung. Einfache Tätigkeiten wie Treppensteigen, Einkaufen oder Spazierengehen sind mit starken Schmerzen verbunden. Nachts rauben die Beschwerden den Schlaf, und die Lebensfreude schwindet mit der zunehmenden Bewegungseinschränkung.

Ein künstliches Gelenk kann in dieser Situation eine echte Befreiung sein. Die moderne Endoprothetik ermöglicht es, verschlissene Gelenke durch hochwertige Implantate zu ersetzen – und damit Schmerzen zu beseitigen und die Mobilität wiederherzustellen.

Moderne Implantate: Haltbar und belastbar

Die Endoprothetik hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Heutige Implantate bestehen aus hochentwickelten Materialien – Titan, Keramik und vernetztes Polyethylen –, die auf maximale Haltbarkeit und minimalen Verschleiß ausgelegt sind.

Die Standzeit moderner Hüft- und Knieprothesen liegt bei 20–25 Jahren und mehr. Studien aus den skandinavischen Endoprothesenregistern zeigen, dass über 90% der Implantate auch nach 15 Jahren noch einwandfrei funktionieren. Das bedeutet: Für die meisten Patienten ist der Gelenkersatz eine Lösung für den Rest des Lebens.

Was erwartet Sie nach der Operation?

Die Zeit nach der Operation gliedert sich in mehrere Phasen:

Die ersten Tage im Krankenhaus

Bereits am Tag nach der OP beginnen Sie mit der Mobilisation. Bei minimalinvasiven Verfahren wie der Röttinger-Methode können viele Patienten sofort voll belasten. Der Klinikaufenthalt dauert in der Regel 5–7 Tage.

Rehabilitation (3–4 Wochen)

In der Anschlussheilbehandlung trainieren Sie systematisch Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Die Reha kann stationär oder ambulant durchgeführt werden – je nach Ihren individuellen Bedürfnissen und häuslichen Verhältnissen.

Rückkehr in den Alltag (6–12 Wochen)

Nach etwa 6 Wochen können die meisten Patienten auf Gehstützen verzichten. Nach 3 Monaten ist die Genesung weitgehend abgeschlossen. Sie können wieder Auto fahren, arbeiten und Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Sport und Aktivität mit Gelenkprothese

Eine der häufigsten Fragen unserer Patienten: „Kann ich mit der Prothese wieder Sport treiben?" Die Antwort ist in den meisten Fällen: Ja!

Gelenkschonende Sportarten sind nach vollständiger Heilung nicht nur möglich, sondern ausdrücklich empfohlen:

  • Schwimmen und Aquagymnastik
  • Radfahren
  • Wandern und Nordic Walking
  • Golf
  • Skilanglauf
  • Yoga und Pilates

Sportarten mit hoher Stoßbelastung oder abrupten Richtungswechseln (Tennis, Fußball, Joggen auf Asphalt) sollten eher gemieden werden, um die Lebensdauer der Prothese nicht unnötig zu verkürzen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Den optimalen Zeitpunkt für einen Gelenkersatz zu finden, ist eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich gilt: Die OP sollte weder zu früh noch zu spät erfolgen. Zu früh, weil konservative Therapien noch wirksam sein können. Zu spät, weil fortgeschrittener Knochenverlust und Muskelabbau das Ergebnis verschlechtern können.

Dr. Michael Matz berät Sie ehrlich und individuell – und empfiehlt eine Operation nur dann, wenn sie Ihnen einen echten Nutzen bringt. Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch, um Ihre persönliche Situation zu besprechen.

Dr. Michael Matz in seiner Praxis

Ihr Experte: Dr. Michael Matz

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Über 2.000 Eingriffe. Spezialisiert auf minimalinvasive Hüft- und Knieendoprothetik nach der Röttinger-Methode.

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